Demenz oder Depression

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Kommentare

  • Hallo Manou, bei meinem Mann wurde auch ein MRT gemacht. Das ergab keine Diagnose. Erst bei der Durchführung eines cMRT (keine Ahnung, was der Unterschied ist) wurde die Diagnose FTD gestellt. Im übrigen kann FTD auch erblich sein. Du schreibst ja, dass der Vater deines Mannes FTD hatte.

    LG Soraja

  • Hallo Manou,

    mein Ehemann, diagnostiziert mit Alzheimer Demenz, bekommt aufgrund körperlicher Auffälligkeiten mit dem Verdacht auf Parkinson, demnächst ein sogenanntes Pet MRT, welches die Weichteilstrukturen und den Stoffwechsel der einzelnen Gehirnregionen sehr genau darstellen soll.

    Dieses Verfahren wird zur gezielteren Diagnostik von hirnorganischen Erkrankungen aller Arten, auch Demenzen eingesetzt, wo normale MRTs und CTs keine eindeutigen Befund bringen. Mister Goggle erklärt dir genau, warum.

    Das Pet MRT ist sehr kostspielig, deshalb wird es leider seltener eingesetzt. Wenn bislang keine eindeutige FTD Diagnose festgestellt wurde, würde ich bei den behandelnden Ärzten darauf bestehen, denn diese Demenzform ist mit herkömmlichen Verfahren kaum zu diagnostizieren, wird aber häufig durch das Pet MRT erkannt oder gegebenfalls ausgeschlossen.

    Alles Gute und viel Kraft wünsche ich dir!

  • Eine kurze Anmerkung noch.....da der Vater ebenfalls an der FTD erkrankt war, ist eine genaue Diagnostik umso wichtiger. Soraja schrieb es bereits. FTD kann genetisch bedingt d.h. vererbbar sein. Alleine diese Tatsache ist aus meiner Sicht schon eine Indikation für ein Pet MRT.

  • Hallo Soraja, hallo Rosarot,

    vielen Dank für eure Antworten und die Hinweise auf cMRT und PET-MRT.

    Die weitere Behandlung meines Mannes erfolgt durch 7 Sitzungen von 90 Minuten Gruppenpsychoedukation, der Termin zum Beginn der Behandlung steht noch aus. Dann wird es sicher wieder einen Termin mit der Psychiaterin geben um die Weiterbehandlung zu besprechen. Ich werde mit dabei sein und die verschiedenen MRTs mit ansprechen.

    Ich habe mir den Befund des MRT vom März 2024 noch mal angeschaut. Das MRT war „soweit beurteilbar“ altersentsprechend unauffällig. Es heißt aber auch: starke Artefaktüberlagerung aufgrund eines Metallsplitters in der frontoparietalen Kopfschwarte links. So ganz eindeutig unauffällig ist das dann wohl nicht, aber da kenne ich mich nicht mit aus. 

    Ich kann im Moment nur abwarten.

    LG Manou

  • Hallo Manou,

    ich wünsche dir viel Erfolg im Gespräch mit der Psychiaterin. Diese Untersuchung wäre zumindest noch eine Option, zumal das durchgeführte MRT nicht eindeutig vom Befund her war.

    Alles Gute!

    LG rosarot

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