Verweigerung von Tagespflege oder DemenzWG
Hallo,
unsere Mutter, bald 90 Jahre, ist stark dement und lebt noch allein in Ihrer Wohnung.
Meine Schwester und ich unterstützen sie täglich bei der Haushaltsführung, Einkauf, Kochen, Körperpflege usw.
Ein Pflegedienst kommt 2X täglich zur Medikamentengabe und wg. der Kompressionsstümpfe. Sowie 1 Std. wöchentlich Haushaltsunterstützung über den Entlastungsbetrag.
immer wieder wird die Annahme der Hilfe auch verweigert.
Wir sind beide an/ über der Belastungsgrenze.
Den Besuch einer Tagespflege, selbst eine Probetag, oder Anschauen einer DemenzWG o.ä Pflegeeinrichtung verweigert sie komplett.
Sie meint alles noch selbst zu können und zu erledigen und versteht nicht, dass meine Schwester und ich dringend Entlastung benötigen weil wir einfach nicht mehr können.
Was können wir tun, wer weiß Rat.
Grüße aus SH
Kommentare
Habt ihr schon mal ambulante Pflege probiert oder Betreuung ?
G.
Hallo Maggie,
dass Menschen mit einer Demenz Hilfe ablehnen, ist nicht so selten. Manchmal ist es eine Frage der Kommunikation, wie man den Betroffenen so etwas "schmackhaft" machen kann. Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Alzheimer-Telefon überlegen gerne mit Ihnen zusammen, welche Wege Sie bei Ihrer Mutter ausprobieren könnten (Patentlösungen gibt es leider nicht, weil jeder Mensch und jede Situation individuell ist). Wir sind erreichbar montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr, freitags von 9 bis 15 Uhr unter: 030 259 37 95 14.
Viele Grüße
Susanna Saxl-Reisen, DAlzG